Ottmar Dietrich

Bettenbauer – mit dem Blick für das Besondere

Schon seit meiner Kindheit hatte es mir die französische Sprache angetan, sie war wie ein schöner Berg in der Ferne bei dessen Anblick man sich vornimmt, ihn irgendwann einmal zu besteigen. Nachdem ich mein Studium abgeschlossen hatte bin ich dann im hohen Alter von 26 Jahren nach Frankreich gezogen um endlich diese wunderschöne Sprache zu lernen. Zuerst wollte ich mit Englisch durchkommen, aber den Zahn haben mir die Franzosen schnell gezogen. Also die gute, harte Schule.

In dieser Zeit bin ich den klassischen, französischen Metallbetten begegnet, ich kannte Sie nur aus Filmen und von Bildern. Verwendet wurden sie nicht mehr, weil sie den modernen Abmessungen und Anforderungen nicht mehr entsprachen, aber zumindest waren sie noch vorhanden. Der Franzose ist zum Glück frei vom Wegwerftrieb des Deutschen. Ich fand das Material sehr ansprechend und die Art der Verbindung von Rahmen zu Kopf- und Fußteil besser als alles was wir heute haben. So habe ich eines für mich hergerichtet, eines für einen Freund und so weiter und so weiter.

Die Verbindung von Sprache, Land, Leuten, Handwerk und Selbständigkeit hat mich gereizt und so bin ich nun seit 20 Jahren am Werk, restauriere, modernisiere und mache interessierten Menschen diese schönen Betten wieder zugänglich.

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grosse_auswahl_an_original_bettenteilen_aus_frankreich_des_19ten_jahrhunderts

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