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Nostalgische Prachtstücke, natürlich mit heutigem Komfort, wollte Ottmar Dietrich aus den klapprigen Betten
machen und ging ans Werk. Eine einzigartige Geschäftsidee war geboren. Inzwischen ist seine Werkstatt voll
mit Kopf- und Fußteilen aus altem Eisen. Die Elemente werden gründlich gereinigt, dann zerschnitten und
in heute gängigen Maßen neu zusammengefügt. Die gegossenen Schmuckteile, die wie Knoten die Stäbe mit
dem Rahmen des Bettes verbinden, machen die meiste Mühe. Rosetten und französische Lilien müssen
sorgfältig herausgearbeitet werden. Von manchen Ornamenten läßt Dietrich Abgüsse machen, um das vorhandene
Material stilgerecht zu ergänzen. Die Kopfteile gibt es gebogen, mit hochstehenden Pfosten oder treppenförmig.
Fußteile sind dazu passend niedriger gefertigt.
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